Die Eiderente ist eine Meerente, die an der arktischen Küste des Atlantiks und des Pazifiks lebt. In Europa kommt sie vor allem in Skandinavien vor.

Die Eiderente ist mit einer Körperlänge von durchschnittlich 58 Zentimetern etwas größer als die Stockente und erreicht ein durchschnittliches Körpergewicht von 2,2 Kilogramm. Männchen werden in der Regel älter, größer und schwerer als Weibchen. An Land wirkt die Ente plump und schwerfällig, sie ist jedoch ein guter Schwimmer und Taucher, die selbst mit starkem Seegang gut zurechtkommt. Während des Fluges ist die Eiderente an ihrer kräftigen Gestalt, dem dicken und kurzen Hals sowie der auffallenden Kopfform deutlich zu erkennen.

Die Eiderente frisst überwiegend Muscheln, die sie im Flachwasser aus dem Wattboden trampelt oder tauchend erbeutet. Beim Tauchen verbraucht die Ente sehr viel Energie, doch kann sie notfalls noch aus 25 Meter Tiefe Muscheln heraufholen. Ihre Beute knackt sie in ihrem Kaumagen und scheidet die Schalentrümmer als Speiballen dann wieder aus.

Ihre Nester legen die Eiderenten stets am Boden und meist in der Nähe des Wassers an. Die 4-6 grünlich –grau bis beige gezeichneten Eier werden 25-26 Tage bebrütet. Sobald die Jungen geschlüpft und trocken sind, gehen die Eiderentenmütter mit ihnen auf das Wasser.